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Niedrige Zinsen : Wann Bausparverträge grober Unfug sind

  • -Aktualisiert am

Ein eigenes Haus bauen – hier in Freiburg Bild: dpa

Unser Autor hält eigentlich nicht viel von Bausparverträgen – zu oft sind die Zinsen nicht attraktiv genug. Es sei denn, Sie berücksichtigen ein paar wichtige Faktoren.

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          Ich stehe bestimmt nicht im Verdacht, ein leidenschaftlicher Anhänger deutscher Bausparverträge zu sein. Trotzdem muss ich heute mal eine Lanze für diesen Klassiker brechen, schließlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme. Bevor Sie jetzt, liebe Bausparkassenvertreter, aber in Jubelstürme ausbrechen und mit meiner Kolumne auf Kundenfang gehen werden, bitte ich Sie, erst mal in Ruhe diesen Text zu lesen. Und das gilt erst recht für Sie, werte Leser, weil Bausparen in meinen Augen nur dann vorteilhaft ist, wenn Sie in frühestens zehn Jahren ein Eigenheim bauen oder kaufen möchten und bis dahin so viel Eigenkapital wie möglich ansparen wollen.

          Kurzum: Das heutige Wort zum Dienstag gilt für Sparwillige, die 25 bis 30 Jahre jung sind und gut verdienen, nicht aber für Leute, die schon 35 oder 40 Jahre auf dem Buckel haben und heute Kredite brauchen, um ein Eigenheim bezahlen zu können. Hier sind und bleiben (neue) Bausparverträge grober Unfug, weil die Habenzinsen unter den Sollzinsen liegen.

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