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Anlegen und Vorsorgen : So maßlos verschätzen sich vor allem junge Sparer

Seit Jahren schon sind die Zinsen niedrig. Dennoch verschätzen sich viele Sparer – vor allem junge Leute sind übermäßig optimistisch, wenn es um ihre Renditen geht. Bild: dpa

Eine Umfrage zeigt: Vorstellung und Realität liegen bei Sparern teilweise sehr weit auseinander. Vor allem junge Leute schneiden schlecht ab – doch auch Mieter sparen sich laut der Analyse arm.

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          Die Zinsen sind schon seit Jahren mager. Dennoch verschätzen sich viele deutsche Anleger noch immer in der mit ihren Investments erzielbaren Rendite. Besonders weit klaffen eigene Vorstellungen und Wirklichkeit unter jungen Sparern auseinander. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der Postbank zusammen mit Kantar-Emnid, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt.

          Kerstin Papon
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Demnach erwarten Befragte der Altersgruppe von 16 bis 29 Jahren für ihre Anlagen eine jährliche Rendite von durchschnittlich 9,2 Prozent. Im Durchschnitt 14,5 Prozent der Deutschen dieses Alters rechnen sogar mit Erträgen von mehr als 10 Prozent. Auch ältere Anleger scheinen kaum realistischer: In der Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren liegen die Renditevorstellungen mit durchschnittlich 7,2 Prozent nur wenig niedriger.

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