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Schwierigkeiten beim Handel : Ansturm auf das Depot

Früher ging es ja auch: Mancher Anleger fühlte sich am Schwarzen Montag in alte Zeiten versetzt. Bild: dpa

Am Schwarzen Montag konnten viele Anleger nicht so schnell verkaufen wie sie wollten – vor allem ein Broker hatte Schwierigkeiten. Das kann viel Geld kosten.

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          Es ist der Albtraum für viele Anleger: Die Kurse stürzen ab und sie kommen nicht an ihr Depot. Und wenn sie drin sind, können sie immer noch nicht verkaufen. Stattdessen müssen sie den fallenden Kursen und dem dahinschmelzenden Depot tatenlosen zusehen.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          So oder ähnlich ging es vielen Kunden des Online-Brokers Onvista am Schwarzen Montag. Zum Wochenstart ließen die Corona-Angst und der aufziehende Ölpreiskrieg die Kurse rund um die Welt rapide sinken, was viele Anleger zum Handeln trieb.

          Die Datenbank des Onlinebrokers Onvista, der zur Commerzbank-Gesellschaft Comdirect gehört, hielt dem Ansturm nicht stand; Verzögerungen und Einschränkungen waren die Folge. Erst am Dienstagvormittag um elf Uhr funktionierte alles wieder reibungslos, wie eine Sprecherin der Comdirect der F.A.Z. sagte.

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