https://www.faz.net/-hbv-abax4

Vermögensaufbau : Darum gehören Anleihen in jedes Depot

Im Schatten des EZB-Turms in Frankfurt: Die Käufe der Notenbanken dominieren die Anleihemärkte. Bild: Lucas Bäuml

Trotz Niedrigzinsen empfiehlt es sich für Anleger, das Depot mit Zinspapieren abzusichern. Die bei Aktien so beliebten ETF gibt es auch für Anleihen. Nur auf die richtige Gewichtung sollte man achten.

          5 Min.

          Der Aktienmarkt bewegt sich auf Rekordhöhe, die Zinsen für ausfallsichere Staatsanleihen werfen entweder kaum noch Zinserträge ab oder weisen negative Renditen auf. Am Montag gab es am Anleihemarkt eine Verkaufswelle, in der die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf ein Zwölfmonatshoch von minus 0,162 Prozent gestiegen ist. Das begründeten Marktteilnehmer mit Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Corona-Krise und eine Erholung der Wirtschaft. Damit verbunden sind Inflationssorgen, die schon Anfang des Jahres in Europa und den Vereinigten Staaten die Marktzinsen nach oben getrieben haben. Steigende Renditen sind am Anleihemarkt die Folge fallender Kurse.

          Markus Frühauf
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Jedoch sollte dies Anleger nicht abschrecken, weil langfristig festverzinsliche Wertpapiere das Wertpapierdepot stabilisieren können, sollten die Aktienkurse in einer Korrektur abstürzen. Die Mittel werden dann bevorzugt in sichere Häfen umgeschichtet, in der Regel in die Anleihen als ausfallsicher geltender Staaten wie zum Beispiel Deutschland. Jedoch ist dieser Zusammenhang in jüngster Zeit durch die Anleihekäufe der Notenbanken abgeschwächt worden.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Die Intensivstation der Universitätsklinik Frankfurt mit Coronapatienten im April 2020

          Anhaltend hohe Todeszahlen : Wer jetzt noch an Corona stirbt

          Noch verzeichnet Deutschland jede Woche mehr als tausend Covid-Todesfälle. Viele sterben weder im Altenheim noch auf der Intensivstation. Doch wo dann? Die Suche nach der Antwort ist kompliziert.
          Scheut keine Kontroverse: Boris Palmer

          Die Äußerungen Boris Palmers : Das macht man nicht

          Zuspitzen ohne zu verletzen will gelernt sein. Das hätte auch Boris Palmer berücksichtigen müssen, meint die Tübinger Sozialbürgermeisterin Daniela Harsch. Eine alte Weisheit lautet: Bestimmte Dinge tut man nicht. Ein Gastbeitrag.
          Amazon-Mitarbeiter demonstrieren vor der Zentrale des Unternehmens in Seattle, Washington.

          Krisenbewältigung : Die Jünger des Verzichts und ihre falschen Träume

          Menschen glauben, mit Verhaltensänderungen den Unterschied machen zu können. Doch die Vergangenheit zeigt etwas anderes: Die großen Krisen unserer Zeit haben wir mit Innovationen bewältigt.