https://www.faz.net/-hbv-aefsy

Kleinvieh macht auch Mist : Vermögensaufbau lohnt auch mit kleinen Beträgen

Auch wenn vom Einkommen nicht viel übrig bleibt: Es lohnt sich, etwas anzusparen. Bild: Patrick Slesiona

Von nichts kommt nichts. Aber von wenig schon mehr. Damit lässt sich auch Vermögen aufbauen. Es ist eine Frage des Anspruchs.

          4 Min.

          Wer kein Vermögen hat und auch keines bezahlt bekommt, ist oft versucht, sich in ein unvermeidlich scheinendes Schicksal zu fügen. Bisweilen werden potenzielle Anleger sogar damit verschreckt, dass ihnen gesagt wird, ohne schon eine fünfstellige Summe auf der hohen Kante zu haben, lohne sich der Versuch, Vermögen aufzubauen, eigentlich nicht. Doch wer so argumentiert, unterstellt in letzter Konsequenz implizit, die Vermögenden seien schon immer vermögend gewesen und wer kein Vermögen besitze, der könnte auch nie welches erwerben. Aber es ist ja nicht so, dass die Vermögenden von heute nur die Nachfahren der Fürsten von früher gewesen wären. Irgendwann betrug das Vermögen auch hier in der Regel einmal null.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Dies scheint aber nur zum Teil richtig zu sein. Viele Vermögensberater gehen von ihren eigenen finanziellen Verhältnissen oder denen ihrer üblichen Klienten aus, und da erscheinen 5000 Euro nicht viel Geld. Mancher Rentner aber wäre froh, wenn er zu Beginn seines Ruhestandes über eine solche Summe verfügen könnte. Richtig ist allerdings der Rat, dass zunächst liquide Reserven vorhanden sein müssen. Denn sonst führen unvorhergesehene Ausgaben womöglich zu finanziellen Engpässen und mit dem Vermögensaufbau ist es vorbei, noch bevor er begonnen hat.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Christian Lindner beim FDP-Parteitag am Sonntag in Berlin.

          FDP vor der Wahl : Lindner will Stimmen aus Überzeugung, nicht aus Kalkül

          Die Freidemokraten sinnieren darüber, wer sie wählt und warum. Aus Taktik sollten die Leute nicht für die FDP stimmen, sagt Parteichef Lindner. Doch die Vorzeichen haben sich während des Wahlkampfs dramatisch verändert.
          Armin Laschet am Samstag in Warendorf

          Bundestagswahl : Was Laschet falsch macht und was richtig

          Der Kandidat der Union will auf einer Welle des Vertrauens ins Kanzleramt reiten. Das ist ein wenig, als würde die Bahn mit Pünktlichkeit werben. Oder Tinder mit ewiger Treue.