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Neue Mischform für Geldanlage : Ein Stückchen ETF von der Sparkasse

Eine neue Mischform aus ETF und klassischen Fond soll es auch Sparkassenkunden und -kundinnen ermöglichen, dem ETF-Trend zu folgen. Doch das Risiko ist nicht unerheblich. Bild: dpa

ETF haben in den letzten Jahren kaum an Beliebtheit eingebüßt. Nun können auch Kunden der Sparkassen Fonds kaufen, die auf günstige ETF setzen. Doch diese Mischform der Geldanlage kann schnell zur teuren Idee werden.

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          An einem Kürzel kommt seit Jahren niemand vorbei, der sich mit Geldanlage befasst. Es lautet ETF, und es steht für Exchange Traded Funds. Ob Privatanleger und professionelle Investoren als Käufer, ob Finanzunternehmen als Anbieter, sie alle setzen auf solche Fonds, die die Wertentwicklung eines Index wie des Dax oder des MSCI Welt fast eins zu eins abbilden. Ein Ende dieses Booms ist nicht absehbar. Fast 26 Milliarden Euro waren im vergangenen August bei europäischen Banken in ETF investiert, eine Steigerung von 36 Prozent in den acht Monaten seit Jahresbeginn.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          An vielen deutschen Anlegern ist der große Trend jedoch vorbeigegangen. Zum Beispiel an Sparkassenkunden. Sie bekamen Indexfonds von ihrem Berater in der Filiale nicht angeboten, und wenn sie von sich aus danach fragten, wurden ihnen stattdessen oft andere Fonds der Deka ans Herz gelegt, der Fondsgesellschaft der Sparkassen. Das dürfte sich künftig ein wenig ändern.

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