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Robo-Advisor : Geld anlegen mit dem Roboter

Hält der Robo-Advisor, das was er verspricht? Bild: Thomas Fuchs

Mit einem Robo-Advisor können Sparer automatisch investieren. Das ist beliebt. Aber jetzt wird deutlich: Viele Angebote sind nicht lukrativ.

          5 Min.

          Noch nie war es so bequem, sein Geld anzulegen. Man muss nur ins Internet gehen, eine ansprechende Investmentplattform suchen, mit ein paar Mausklicks einen Fragenkatalog beantworten und Geld einzahlen, fertig. Der ganze Prozess erfordert wenig Zeit und kaum Mühe, ganz anders als ein Besuch bei der Bank, wo man erst einen Termin ausmachen muss, um vom Berater dann ausschweifend die hauseigenen Fonds zu hohen Preisen angepriesen zu bekommen. Auch der Papierkram entfällt bei den digitalen Vermögensverwaltern. Hat sich der Anleger erst einmal für ein passendes Portfolio entschieden, muss er sich um nichts mehr kümmern: Das Geld wird von ausgeklügelten Computerprogrammen automatisch verwaltet oder von Maschine und Menschen gemeinsam.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Viele dieser „Robo-Advisor“, zu Deutsch: Roboter-Berater, versprechen nicht nur bequeme Handhabung, sondern auch Transparenz, Fairness und günstige Preise. Die Geldanlage soll demokratisch sein, also nicht nur wohlhabenden und erfahrenen Anlegern vorbehalten sein. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

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