https://www.faz.net/-hbv-9twud

Richtlinie PSD2 : Online-Banking wird jetzt nervig

Ein Tan-Generator macht das Leben vielleicht sicherer, aber nicht leichter. Bild: Archiv

Eigentlich sollen fürs Online-Banking einheitliche Regeln gelten. Doch jede Bank macht, was sie will. Manche vergessen dabei die Kunden.

          4 Min.

          Ein paar Tage noch, dann wird es auch für Sparkassenkunden richtig ernst. Dann werden auch sie sich mit den Folgen einer europäischen Regelung auseinandersetzen müssen, wenn sie einfach nur einen Blick auf ihr Online-Konto werfen wollen oder sich dort nach einer Weile wieder anmelden, um Geld zu überweisen. Und mit ziemlicher Sicherheit werden eine Reihe von Sparkassenkunden ebenso überrascht, überfordert und womöglich verärgert sein wie viele Kunden von anderen Geldinstituten, die das Online-Banking schon vor knapp drei Monaten umgestellt haben.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Grund für den Unmut hat einen sperrigen Namen. „Zweite europäische Zahlungsdiensterichtlinie“ heißt die EU-Vorschrift, die vieles komplizierter macht: jetzt schon im Online-Banking und in Zukunft auch beim Online-Shopping. In der Finanzbranche ist die Richtlinie unter dem Kürzel PSD2 berühmt und berüchtigt.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Seit Anfang des Jahres gelten andere Regel für Totalverluste aus Kapitalvermögen: Sie sind nicht mehr voll von der Steuer absetzbar.

          Steuergesetz : Verluste tun jetzt doppelt weh

          Wenn Anleger Geld verlieren, müssen sie oft trotzdem Steuern zahlen. Schuld daran ist ein neues Gesetz, das eigentlich nur grenzüberschreitende Steuergestaltungen regeln sollte.