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FAZ Plus Artikel Neue Geschlossene Fonds : Private Equity für kleine Millionäre

Banken und Vermögensverwalter in Frankfurt hoffen, dass der Eltif illiquide Anlagen interessanter macht. Bild: Marc-Steffen Unger

Private Equity richtet sich meist nur an Millionenvermögen. Eltif, der neue EU-Rechtsrahmen für langfristige Fonds, ermöglicht nun den Zugang auch für kleinere Vermögen. Lohnt sich das Investment?

          Private Equity, also die direkte Beteiligung an Unternehmen, gilt von jeher als attraktive Form des Investierens. Folgt man dem Datendienstleister Pitchbook, so lagen die Erträge in den vergangenen 18 Jahren jährlich um bis zu 6 Prozentpunkte über denen des breiten Aktienmarkts. Doch Private Equity ist eigentlich eher etwas für institutionelle oder außerordentlich vermögende Privatanleger. Die Direktbeteiligungen haben Millionen- oder Milliardengröße und lassen sich dementsprechend auch weniger leicht verkaufen als Aktien. Es braucht also zwei Dinge: viel Geld und viel Geduld. Die Mindestanlagesummen, die Private-Equity-Firmen von Fondsanlegern verlangen, liegen in der Regel im Millionenbereich.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Weil Private Equity aufgrund der geringen Liquidität nur eine Beimischung in einem Portfolio sein sollte, macht dies letztlich ein hohes zweistelliges Millionenvermögen zur Voraussetzung. Wer weniger Vermögen besitzt, musste in der Regel auf Dachfonds ausweichen. Diese waren jedoch häufig so teuer, dass sie der Anlageklasse das nahmen, was ihren Reiz ausmacht: die hohen Renditen. Alternativ gibt es noch Private-Equity-Aktienfonds. Das war keine schlechte Wahl, aber eben auch kein Private Equity.

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          Andere Wege zu Private Equity

          Der Eltif ist nicht die einzige Option, weniger als Millionenbeträge in Private Equity zu investieren. Eine Alternative bietet etwa das Fintech Moonfare. Zielgruppe sind die rund fünf Millionen hochvermögenden Privatinvestoren in Europa, sagt Mitbegründer Alexander Argyros. „Wir brechen Multi-Millionen-Beteiligungen an Private-Equity-Fonds in kleinere Beteiligungsgrößen herunter“, erklärt er das Prinzip. „Das Minimum sind dabei 100.000 Euro, im Durchschnitt sind es 250.000.“ Im Unterschied zu den sogenannten „Feeder Funds“ erwerben Anleger Beteiligungen an einzelnen Fonds. Üblicherweise legen Anleger bei Moonfare zwischen einer und 30 Millionen Euro an. Niemand anders biete ein Private-Equity-Investment an, das man in 15 Minuten abschließen könne, sagt Argyros. Allerdings erfordert dies auch, dass das Investment auf einen Schlag getätigt wird. Das hat wieder zur Folge, dass in der Investitionsphase ein Gutteil des Gelds in niedrig verzinslichen Anlagen steckt. Bei einem üblicherweise eher teuren Investment wie Private Equity sind die niedrigen Gebühren von 0,5 bis 0,75 Prozent, mit denen Moonfare wirbt, ein durchaus schlagkräftiges Argument. Nach zehn Jahren Laufzeit entfallen diese. In der Branche konzediert man, dass das Fondsangebot von sehr hoher Qualität sei. Unter den Beratern und Anteilseignern finden sich renommierte Namen wie etwa der frühere ProSieben-Chef Thomas Ebeling und ranghohe Manager aus der Private-Equity-Branche. Gerade erst konnte Moonfare bekanntgeben, dass man mittlerweile mehr als 100 Millionen Euro von mehr als 200 Investoren verwaltet. Unter dem Namen Liqid Private Equity bietet zudem das Multi-Family-Office HQ Trust Dachfonds mit einer niedrigen Gebühr von etwas mehr als 1 Prozent jährlich an. Auch hier liegt die Latte für den Einstieg mit mindestens 200.000 Euro eher hoch. Die Laufzeit beträgt zwölf bis 14 Jahre. (mho.)