https://www.faz.net/-hs7-7wlhb

Nach der Commerzbank : Strafzinsen auch bei der WGZ-Bank

  • Aktualisiert am

Hauptgebäude der WGZ-Bank in Düsseldorf Bild: ddp

Ein weiteres Geldinstitut zieht nach: Nach der Commerzbank will nun auch die WGZ-Bank für Geld auf dem Konto Gebühren verlangen - „derzeit“ bei Großkunden.

          Mit der Düsseldorfer WGZ Bank erhebt ein weiteres Geldinstitut Strafzinsen für einzelne Großkunden. Ein Sprecher der Bank sagte der „Rheinischen Post“ (Freitag): „Die WGZ Bank berechnet ausschließlich institutionellen Kunden - und davon nur einem geringen Teil - negative Zinsen. Andere Kundengruppen werden derzeit nicht belastet.“ Zuvor hatte als erste Großbank die Commerzbank mitgeteilt, dass sie sich bei einzelnen Großkunden die Berechnung einer Guthabengebühr vorbehalte.

          Die Diskussion um die sogenannten Negativzinsen ist dadurch entstanden, dass die EZB für Einlagen bei der Zentralbank eine Gebühr von den Geschäftsbanken verlangt und diese so zwingen will, mehr Unternehmenskredite zu vergeben. Die WGZ Bank ist die Zentralbank der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und in Westfalen.

          Weitere Themen

          Fahrtkosten absetzen

          Der Steuertipp : Fahrtkosten absetzen

          Wenn ein Mehrkostenaufwand durch längere Fahrten zum Arbeitsplatz entsteht, so kann man die Fahrtkosten bei der Steuer absetzen. So geht’s.

          Topmeldungen

          Es ist das erste Mal, dass Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel ausrichtet.

          G-7-Gipfel : Wer reden will, soll ruhig reden

          In Biarritz inszeniert Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel voller Überraschungen. Er überrumpelt Trump und lässt den iranischen Außenminister einfliegen. Ganz offensichtlich hat der französische Präsident aus seinem Anfängerfehler gelernt.
          Der Faktor Wohnen wird von den meisten Menschen in der Klimadebatte übersehen. Dabei produzieren vor allem Warmwasser und Heizungen große Kohlendioxid-Emissionen.

          Wohnen und Heizen : Das ist Deutschlands Klimakiller Nr. 1

          Kaum jemand will wahrhaben, dass wir mit unseren Wohnungen dem Klima mehr schaden als mit Steaks und Flugreisen. Einige Länder reagieren darauf – während sich die Politik in Deutschland nicht einigen kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.