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Banking : Volksbanken und Sparkassen bieten Geldversenden per App an

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Grund zur Freude: Mal ganz schnell Taschengeld via Smartphone aufbessern Bild: dpa

Geld versenden wie bei WhatsApp setzt sich langsam durch. Nun bieten auch die Volksbanken und Sparkassen diese Funktion in ihren jeweiligen Banking-Apps an.

          Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Sprung für die Banken: Auch die deutschen Volksbanken und Sparkassen bieten ab sofort die Möglichkeit an, Geld direkt an andere Nutzer zu versenden. Die Eingabe einer Iban ist dafür nicht mehr nötig, bei Summen unter 30 Euro in der Regel auch nicht die Eingabe einer TAN. Das bestimmt aber jede Bank für sich.

          Es müsse nur der Empfänger aus der Kontaktliste ausgewählt, die gewünschte Summe eingetragen und versendet werden. Auf Wunsch ließen sich auch Push-Nachrichten oder Fotos anfügen, so wie es die meisten Smartphone-Nutzer von gängigen Messenging-Programmen her kennten. Außerdem könnten Kunden ihre Kontakte mit wenigen Klicks aus der App heraus zur Teilnahme am neuen Service einladen.

          Sender und Empfänger benötigen ein online-fähiges Girokonto bei einer Sparkasse bzw. Volks- oder Raiffeisenbank. Sofern beide das Konto bei derselben Bank haben, werde das Geld sofort gut geschrieben, ansonsten dauert das Versenden nicht kürzer als bei einer normalen Überweisung.

          Die neue Funktion sei ebenso einfach und intuitiv wie ein WhatsApp-Chat, sagt Klaus-Peter Bruns, Vorstandsvorsitzender der Fiducia & GAD IT, dem IT-Dienstleister der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken. Die Volksbanken versprechen sich davon eine Aufwertung der Banking-App im Alltag.

          Die Sparkassen starteten am Montag mit der Funktion „Kwitt“ in der Sparkassen-App. Hier ist das Versenden auf 100 Euro pro Tag begrenzt.

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