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Neue Fondssteuer : Zum Jahresbeginn schlägt der Fiskus zu

Für viele Besitzer von Investmentfonds ist Anfang Januar erstmal Zahltag. Bild: Picture-Alliance

Viele Fondsanleger dürften Anfang Januar überrascht sein: Denn dann wird mit der neuen Vorabpauschale erstmals ein neuer Steuerabschlag eingezogen.

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          Das neue Jahr wird für einige Fondsanleger mit einer bösen Überraschung beginnen. Denn am 2. Januar 2019 wird erstmals die Vorabpauschale von ihrem Depot abgebucht. Über diese neue Steuer haben Fondsgesellschaften seit Ende Oktober in Briefen ihre Kunden informiert, um möglichem Unmut vorzubeugen.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Steuer betrifft alle Anleger, die an Fonds beteiligt sind, die Gewinne einbehalten (thesaurieren) oder nicht vollständig ausschütten. Das traf bislang auf jeden zweiten Fonds zu, vor allem die passiven Indexfonds (Exchange Traded Funds; ETF) sind sehr oft thesaurierend konzipiert. Allerdings haben einige wie Comstage von der Commerzbank die ETF-Produkte auf ausschüttend umgestellt, um die neue Steuer zu vermeiden.

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