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Indexfonds im Check : Vorsicht vor bestimmten ETF!

Die Börse in Frankfurt am Main Bild: dpa

Indexfonds sind beliebt wie nie. Doch nicht jeder ETF hält, was er verspricht. Worauf sollten Anleger achten – und von welchen Indexfonds sollte man die Finger lassen?

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          Das Image könnte besser nicht sein. Indexfonds, besser bekannt unter dem Kürzel ETF (Exchange-traded Funds), haben sich in der Finanzwelt einen exzellenten Ruf erarbeitet. Sie folgen einem einfachen Prinzip: Wie der Name schon sagt, bilden sie die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Börsenindex ab. Gewinnt Deutschlands bekanntestes Aktienbarometer, der Dax, beispielsweise drei Prozent an Wert, legt auch der dazugehörige Dax-ETF um drei Prozent zu. Verliert der Dax dagegen, erleidet auch der ETF Verluste in gleichem Maße. Leicht zu verstehen, günstig zu kaufen und besser als viele klassische Fondsmanager: Was will das Anlegerherz mehr?

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Erfolgsgeschichte der ETF lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. Laut Daten des Analysehauses ETFGI haben Investoren aus der ganzen Welt mittlerweile insgesamt einen Betrag von fast zehn Billionen Dollar in ETF angelegt. Eine schwindelerregende Summe. Nahezu jede Fondsgesellschaft, die etwas auf sich hält, will an dem Erfolg teilhaben. Gab es früher einige wenige Standard-ETF auf die großen Börsenbarometer der Welt, gibt es heute alles, was man sich vorstellen kann: Indexfonds, die die Wertentwicklung einzelner Schwellenländer abbilden. ETF auf bestimmte Anlageideen wie beispielsweise grüne Energie. ETF auf Unternehmensanleihen. Und, und, und.

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