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Immobilien-Crowdinvesting : Wo hohe Zinsen locken

Auch die Kita im Hamburger Stadtteil Bramfeld wurde teilweise über Crowdinvesting finanziert. Das ursprünglich bis Mai 2018 laufende Projekt wurde fast ein Jahr früher vorzeitig zurückgezahlt. Bild: Reacapital

Crowdinvesting in Immobilien klingt einfach, doch der Teufel steckt im Detail. Kritisiert werden vor allem hohe Verlustrisiken. Aber die Branche bewegt sich.

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          „Ich habe gehört, du investierst jetzt auch in Immobilien“, sagt herablassend ein anscheinend wohlsituierter älterer Herr zu dem neben ihm stehenden jüngeren Mann – und muss sich belehren lassen, dass das auch ohne Kosten, schon ab 500 Euro und mit sechs Prozent Rendite geht. Grund genug, ein Streichkonzert mit dem Aufschrei „Was?!“ peinlich zu unterbrechen oder den Schlag beim Golf zu versemmeln.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          So läuft die Werbung von Exporo, dem Marktführer im Crowdinvesting in Immobilien. Das Geschäft floriert: Wurden zwischen 2012 und 2014 auf diesem Weg gerade einmal rund 6 Millionen Euro in Immobilienprojekte investiert, war es allein 2017 zwanzigmal so viel. Rund zwei Drittel kamen über Exporo zustande.

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