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Heizungen : Was Ölheizer jetzt wissen müssen

Eine von rund 5,8 Millionen Ölheizungen in Deutschland Bild: Imago

Alte Ölheizungen sind schlecht fürs Klima. Deshalb sollen sie jetzt umweltfreundlicheren Technologien weichen. Der Staat fördert den Austausch.

          2 Min.

          Der Winter kommt, Deutschland dreht die Heizung auf. Dass sich viele Hausbesitzer derzeit Gedanken über ihre Heizung machen, liegt aber nicht nur an der Jahreszeit. Etwa jede vierte Heizung im Land wird derzeit mit Öl betrieben, es sind rund 5,8 Millionen. Diese Zahl soll, so wünscht es sich die Bundesregierung, zum Wohl des Klimas sinken. Denn Ölheizungen stoßen knapp 30 Prozent mehr CO2 aus als Gasheizungen, von Luft-Wärme-Pumpen ganz zu schweigen. Besonders eifrige Klimaretter, zum Beispiel die Bundesumweltministerin, würden Ölkessel deshalb in Zukunft am liebsten ganz verbieten.

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Diese Forderung hat die Besitzer von Ölheizungen verständlicherweise verunsichert. Die Heizungsbauer berichten, dass massenhaft Modernisierungsaufträge storniert wurden, weil die Kunden nicht wissen: Müssen sie ihre Anlagen wirklich austauschen? Wie viel Staatshilfe gibt es dafür? Und welche Heizungen sind in Zukunft überhaupt noch erlaubt?

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