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Versteckte Gebühren : Wie Sie bei der Geldanlage tausende Euro sparen können

Schein um Schein um Schein: Auch geringe Gebühren kosten im Laufe der Jahre viele Euro. Bild: dpa

Wer beim Einkaufen und Essengehen Preise vergleicht und nach Angeboten Ausschau hält, sollte dies auch bei der Geldanlage tun. Jedes Promille bei den Kosten addiert sich im Laufe der Jahre. Das kann eine teure Bequemlichkeit sein.

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          Wer über die Kosten seiner Geldanlage nachdenkt, sollte sein gesamtes Vermögen in den Blick nehmen. Hilfreich ist dabei die Geldvermögensstatistik der Deutschen Bundesbank. Die gibt in ihrer aktuellsten Ausgabe ein Geldvermögen der Deutschen von 7,6 Billionen Euro an, also rund 92.000 Euro je Einwohner. Die meisten fühlen sich ob dieser Zahlen unterdurchschnittlich reich, vergessen dabei aber wichtige Teile ihres Vermögens.

          Daniel Mohr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Unmittelbar im Blick hat jeder sein Bargeld und die täglich verfügbaren „Sichteinlagen“ auf Girokonto und Tagesgeldkonto. 2,2 Billionen Euro sind das in der Summe. Weitere 850 Milliarden Euro liegen auf dem Sparbuch und auf Festgeldkonten. Hier lassen sich Zinsen und Kontogebühren vergleichen und ein paar Promille sparen. Gut 100 Milliarden Euro haben die Privatanleger in Anleihen angelegt, immerhin gut 900 Milliarden Euro in Aktien und anderen Anteilsrechten. In Fonds stecken weitere gut 900 Milliarden Euro. Hier lässt sich einiges optimieren. Doch dazu später mehr. Zuerst soll auf die teuersten Teile des Geldvermögens eingegangen werden: 2,6 Billionen Euro des Geldvermögens und damit mehr als ein Drittel stecken in „Versicherungs-, Alterssicherungs- und Standardgarantiesystemen“. Über dieses Vermögen haben nur die wenigsten einen genauen Überblick. Und erst recht nicht über die Kosten.

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