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Chancen 2021 : So steuern Sie mit ETF durch die Krise

Nicht nur daddeln: Mit Videospielen konnten ETF-Anleger in der Krise viel Geld verdienen. Bild: ZB

Wer seine Geldanlage selbst in die Hand nehmen will, sieht sich einer Unzahl von passiven Indexfonds gegenüber. Welche eignen sich in Zeiten wie diesen besonders? Teil 2 der Serie „Chancen 2021“

          4 Min.

          So viel Bewegung wie in diesem Jahr war schon lange nicht mehr an den Finanzmärkten. Vor allem der historische Absturz der Börsen rund um die Welt zu Beginn der Corona-Pandemie dürfte vielen Anlegern noch in den Knochen sitzen. Um mehr als 30 Prozent sackte allein der amerikanische Aktienmarkt innerhalb weniger Frühlingstage ab. Erstaunlich schnell haben sich viele Märkte wieder erholt. Doch die seit einigen Wochen wieder hohen Infektionszahlen auch in Deutschland zeigen: Die Pandemie ist noch lange nicht im Griff, selbst wenn es in Bälde erste Impfstoffe geben sollte, dürften die Krankheit und ihre Auswirkungen bis weit ins Jahr 2021 hinein auch die Aktienmärkte beeinflussen. Was heißt das für Anleger? Wie können sich die Selbstentscheider mit Hilfe passiver Indexfonds, sogenannter ETF, optimal auf die Unsicherheiten einstellen?

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das Sortiment an ETF wächst nahezu täglich. Hatten sich die Anlagegesellschaften noch vor gar nicht allzu langer Zeit darauf beschränkt, gängige Indizes wie den Dax, den S&P 500 oder den MSCI World mit ihren Produkten abzubilden, indem sie schlicht alle darin enthaltenen Werte in solche ETF packten, so haben sie heute unzählige Fonds aufgelegt, die für jeden dieser Indizes diverse Ableitungen und Varianten darstellen oder die Investition in Branchen, Themen oder ausschließlich nachhaltige Unternehmen ermöglichen.

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