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Kostenausweis für Fonds : Hier müssen Anleger genauer hinsehen

Es geht um nicht wenig Geld. Bild: Rüchel, Dieter

Erstmals erfahren Anleger, wie viel Geld sie für ihre Fonds tatsächlich bezahlen, da die EU die Anbieter dazu verpflichtet hat. Doch bei aller Transparenz gilt es, ein paar Tücken und Fallstricke zu beachten.

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          Wer als Anleger in diesen oder den nächsten Tagen Post von seiner Fondsgesellschaft bekommt, der sollte sich den Inhalt einmal genauer anschauen. Denn es handelt sich diesmal nicht um die gewohnte Aufstellung der Kapitalerträge oder um die übliche Jahressteuerbescheinigung fürs Finanzamt, sondern um etwas noch nie Dagewesenes.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Zum ersten Mal können Anleger nämlich in geballter Form lesen, was sie für ihre aktiv verwalteten Fonds im zurückliegenden Jahr wirklich bezahlt haben. Und zwar nicht nur in Prozent des angelegten Geldes, sondern als absolute Ausgabe bis auf den letzten Cent. Wer sich den oft stattlichen Gesamtbetrag intensiv vor Augen führt, der kann ins Grübeln geraten und sich fragen, ob erwirtschaftete Rendite und Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Oder ob er sich lieber nach einem anderen Fonds umschauen sollte.

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