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Krisengeldanlage : So investieren Privatanleger in physisches Gold

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles: Barren aus Feingold Bild: Reuters

In unsicheren Zeiten ist Gold bei Privatanlegern beliebt. Doch beim Kauf heißt es aufpassen, dass man sich nicht über den Tisch ziehen lässt.

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          Gold ist im Moment beliebt. Die einen sehen darin sehr nüchtern eine Absicherung ihres Depots gegen Wertverluste in sonstigen Anlageklassen – für andere hingegen ist es schlicht die ultimative Krisenwährung für den Katastrophenfall. Wie aber kauft man als Privatanleger physisches Gold überhaupt? Insbesondere beim Preis und den Aufschlägen des jeweiligen Anbieters gibt es erhebliche Unterschiede. Wer zu teuer einkauft, der wird es schwerhaben, am Ende ein gutes Geschäft zu machen. Andererseits heißt es auch aufpassen, dass man nicht auf Betrüger oder Fälscher reinfällt.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In den vergangenen Wochen war die Nachfrage nach Münzen und Barren gerade in Deutschland so ungewöhnlich hoch, dass die Preise den ebenfalls gestiegenen Börsenpreis noch deutlich übertrafen. „Die Preise hatten sich entkoppelt“, sagt Benjamin Summa vom Münchner Goldhandelshaus Pro Aurum. Das Unternehmen musste zwischenzeitlich sogar die Goldlieferungen übers Internet rationieren – konnte mittlerweile aber wieder viele Filialen öffnen. In normalen Zeiten lägen die Aufschläge für physisches Gold auf den Börsenpreis ungefähr in einer Größenordung von 2 Prozent, berichtet Josef Tufan vom Betreiber der Internetseite www.gold-preisvergleich.de.

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