https://www.faz.net/-hbv-9kw9o

Sparanlagen : Britische Banken locken mit hohen Zinsen

London lockt: Britische Banken im Geschäftsviertel „Canary Wharf“ Bild: AFP

Auch in Deutschland sammeln britische Banken mit relativ hohen Zinsen Einlagen von privaten Sparern ein. Was passiert damit beim Brexit?

          3 Min.

          Privatanleger aus Deutschland haben nicht gerade reihenweise ihr Geld bei britischen Banken geparkt. Aber es gibt ein paar Institute aus dem Vereinigten Königreich, die Angebote speziell für die hiesige Kundschaft entwickelt haben – und die im Augenblick zum Teil durch vergleichsweise hohe Zinsen auffallen. An der Spitze steht dabei die Bank First Save mit Sitz in London. Das britische Institut mit Eigentümern in Nigeria zahlt auf einem Festgeldkonto in Dollar 3,25 Prozent Zinsen im Jahr. Das ist etwa das 27-fache des vergleichbaren Zinssatzes der Direktbank ING hierzulande.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vermittelt werden diese Konten vom Internetportal Weltsparen, das auf höher verzinste Anlageangebote aus dem Ausland spezialisiert ist. Das Portal hat weitere Angebote britischer Banken im Programm, deren Zinssätze allerdings nicht an den Spitzenreiter heranreichen. Im Schnitt würden Einlagen mit Laufzeiten bis zu einem Jahr in Großbritannien mit 1,08 Prozent verzinst, berichtet Weltsparen in seinem „Zinsreport“. Das sei deutlich mehr als in Deutschland – und ungefähr 16 Prozent mehr als in Großbritannien noch vor einem Jahr.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Abschied aus München: Kardinal Ratzinger geht 1982 zur Glaubenskongregation nach Rom.

          Missbrauchsstudie : Was wusste Ratzinger?

          Am Donnerstag wird ein Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche veröffentlicht. Es geht darin um einen Priester als Täter – und um die Rolle des vormaligen Papstes.