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Investoren : Ist Private Equity gut für Aktionäre?

Die Modefirma Hugo Boss war mal im Besitz von Private-Equity-Investoren. Bild: Imago

Finanzinvestoren kontrollieren viele Firmen an der Börse. Das muss kein Nachteil sein: Beispiele wie der Börsengang von Teamviewer zeigen, wie ein Unternehmen von Investoren profitieren kann. Doch das gilt nicht immer.

          6 Min.

          Es ist das Los von Private-Equity-Investoren, dass sie sich rechtfertigen müssen. Die deutsche Öffentlichkeit hat da ihre ganz eigenen Reflexe (Stichwort: „Heuschrecken“). Ist doch das Misstrauen hierzulande groß gegenüber allen, die sich offen zum Kapitalismus bekennen.

          Dennis Kremer

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nüchtern betrachtet, ist der englische Begriff „Private Equity“, also „private Beteiligung“, aber lediglich in Abgrenzung zu „Public Equity“ zu verstehen. Letzteres meint in der Sprache der Finanzmärkte die Beteiligung an börsennotierten Gesellschaften, also den Kauf von Aktien an der Börse. Private Equity dagegen bezeichnet die Beteiligung eines Investors, meistens eines Fonds, an einem Unternehmen, das eben nicht an der Börse notiert ist. Ansonsten unterscheidet sich die Sache aber gar nicht so sehr vom Kauf börsennotierter Aktien: Nach ein paar Jahren will der Investor nicht nur das Unternehmen auf Vordermann gebracht haben, sondern vor allem seine Anteile zu einem höheren Preis wieder verkaufen.

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