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Billiger zum Eigenheim : So repariert man schlechte Kredite

  • -Aktualisiert am

Die Finanzierung eines Eigenheims wird oft zum unnötig schwierigen Balanceakt. Bild: F.A.Z.

Haben Sie sich den Traum vom Eigenheim mit mehreren Krediten erfüllt? Unser Finanzexperte erklärt, wann es sich lohnt mit der Bank nachzuverhandeln und worauf Sie bei der Absicherung achten müssen.

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          Die Finanzierung von Eigenheimen ist eine einfache Sache. Eigentlich. Wenn die Rahmenbedingungen – Preis, Eigenkapitalkapital und Verdienst – in Ordnung sind, sind nur drei Dinge nötig. Eigentlich. Das ist die Auflösung aller Geldanlagen, deren Renditen unter dem Kreditzins liegen. Das sind die Bestimmung der Laufzeit und der Zinsbindung. Und das ist die Absicherung der Schulden bei Erwerbsunfähigkeit und Tod. Eigentlich. In der Praxis gibt es freilich nichts, was nicht irgendeine Bank, Bausparkasse oder Versicherung schwieriger und teurer machen könnte. Darf ich Ihnen das einem Beispiel zeigen?

          Eine mittelalterliche Familie, die Mutter ist 43 Jahre alt, der Vater ist 45 Jahre alt, und die Kinder sind sieben und fünf Jahre jung, hat sich vor fünf Jahren den Traum vom Eigenheim im Grünen erfüllt. Das Objekt hat 800.000 Euro gekostet, und die Eltern mussten sich mit 600.000 Euro verschulden. In meinen Augen wäre die Aufnahme einer Hypothek mit einer Laufzeit und Zinsbindung von jeweils 15 Jahren die beste Lösung gewesen. Damals lagen die Zinsen bei 2,5 Prozent, so dass 180 Monatsraten von jeweils 4000 Euro und 74 Cent notwendig gewesen wären, um die Schulden bis zum 55. Geburtstag des Vaters zu tilgen. Warum aber einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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