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Auch ohne Millionen : Mitfahrgelegenheit zu Private Equity

Zu Private Equity fährt auch ein Bus - gemeinsam mit anderen Anlegern. Bild: dpa

Private Equity ist nicht nur ein Millionen-Investment. Boutiquen und Fintechs sammeln das Kapital vermögender Anleger, um es zu investieren.

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          Private Equity gilt mit Mindestanlagesummen im Millionenbereich nicht zu Unrecht als Anlageklasse, die großen privaten oder institutionellen Vermögen vorbehalten ist. Doch in den vergangenen Jahren haben sich die Bemühungen verstärkt, auch weniger großen Privatvermögen Zugang zu verschaffen. „Die institutionellen Kunden sind von den Private-Equity-Fonds weitgehend abgegrast worden“, sagt Alexander Binz, Mitgründer der Private-Equity-Boutique Circle Eleven. „Alle versuchen derzeit, Privatanleger mit sehr hohen Vermögen zu gewinnen. Blackstone hat schon vor Jahren begonnen, sich in den Country-Clubs vorzustellen. Die Tendenz ist also da, sich für Privatanleger zu öffnen.“

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Circle Eleven und eine kleine Anzahl anderer Anbieter in Deutschland ermöglichen Privatanlegern den Zugang zu Private-Equity-Investments schon zum Teil seit gut 20 Jahren. Etwa alle drei Jahre gründen die Gesellschafter von Circle Eleven eine Kommanditgesellschaft. Über diese investieren sie sukzessive in stets zehn Private-Equity-Fonds. Externe Investoren erhalten dann die Möglichkeit, dem exklusiven Zirkel beizutreten. Meist handelt es sich dabei um Stammkunden oder Anleger, die von diesen empfohlen wurden. Externe Investoren müssen dabei nicht in jeden der Fonds investieren. Es gebe alle möglichen Konstruktionen, sagt Binz. Manche verteilten ihr Investment gleichmäßig auf alle Fonds, andere seien vielleicht nur bei zweien dabei.

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