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Jüngere Anleger : Manchmal gibt’s zu Aktien keine Alternativen

  • -Aktualisiert am

Sicher ist nur die Unsicherheit: Vorhandene Überschüsse gehören an die Börse. Bild: Getty

Für den Aufbau der freien Altersversorgung bleiben Aktien die erste Wahl. Vor allem wer jung ist und gut verdient, hat in finanzieller Hinsicht nicht viele Freiheiten. Unser Experte erklärt, warum.

          5 Min.

          Wenn wie in den vergangenen Wochen heftige Gewitter über die Börsen ziehen, geraten die meisten Anleger in Panik und verkaufen ihre Aktien. Das ist nicht nur bei älteren, sondern auch bei jüngeren Privatleuten der Fall. Die einen lösen die Depots auf, die anderen kündigen die Sparverträge. Der hastige Versuch, in letzter Sekunde die Schäfchen ins Trockene zu bringen, ist auf der einen Seite verständlich, doch der schnelle Verkauf der Bestände kann Probleme nach sich ziehen. Davon sind vor allem jüngere Angestellte betroffen. Wer um die 40 Jahre alt ist und gut verdient, hat in finanzieller Hinsicht – so merkwürdig das klingt – nicht viele Freiheiten.

          Der Fiskus fordert Abgaben, die Krankenkasse verlangt Tribut, und die Rentenversicherung ist ein Gefängnis. Kommen dann noch Haus und Kredit hinzu, wird die Luft in der Regel dünn. Entscheidend ist freilich die Einsicht, dass die Überschüsse, die in dem einen oder anderen Haushalt noch vorhanden sind, aus Gründen der Rentabilität und des Risikos an die Börse gehören. Das gilt nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch bei Regen. Sonst kann es im Alter zu fragwürdigen Ergebnissen kommen. Die Hintergründe dieser Aussage werden in folgendem Beispiel deutlich.

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