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Demografie und Geldanlage : Reich werden ist nicht mehr so leicht

Sparen, sparen, sparen! Bild: dpa

Die Deutschen werden immer älter. Deshalb werden alte Gewissheiten der Geldanlage ungültig. Ob Eigenheim oder Sparbuch – alles muss überdacht werden.

          7 Min.

          Die Vulkaneifel ist ein malerisches Fleckchen Deutschland. Sanfte Hügel werden von Wäldern überzogen, in den Maaren, den alten Vulkankratern, hat sich das Wasser zu kleinen Seen gesammelt. Wer durch die Vulkaneifel geht, kommt sich vor, als würde er mit offenen Augen träumen. Doch wer in den Orten der Vulkaneifel in die Schaufenster der Sparkassenfilialen und Immobilienmakler blickt, der sieht eher, wie Träume von einem Finanzpolster fürs Alter zerplatzt sind. Da werden Einfamilienhäuser angeboten, die nicht mal 100.000 Euro kosten sollen. Das wird oft weniger sein als der einstige Kaufpreis – eine Rendite gibt’s dann gar nicht.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Diese Entwicklung hat System. Während in Deutschlands beliebten Städten die Immobilienpreise immer noch in die Höhe schießen, ziehen die Leute vom Land weg. Darunter leiden die Immobilienpreise und alle, die auf ihr Eigenheim als Geldanlage gesetzt haben. Doch was heute nur auf dem Land geschieht, das ist künftig auch in größeren Orten nicht ausgeschlossen. Denn die Bundesrepublik altert unaufhaltsam. Das hat Folgen für die Geldanlage in den kommenden Jahrzehnten.

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