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Ausblick für Kreditpreise : 2021 wird ein Jahr steigender Bauzinsen

Für Baudarlehen auf zehn Jahre zahlt man derzeit im Schnitt 0,66 Prozent Zinsen. Bild: dpa

Auch Ratenkredite könnten im neuen Jahr teurer werden. Zudem werden noch mehr Banken und Sparkassen als bislang von Sparern Negativzinsen fürs Ersparte verlangen. Es geht schon los.

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          Das neue Jahr 2021 dürfte, nach allem, was man bislang vorhersehen kann, durch eine gewisse wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise geprägt sein. Was aber bedeutet das für die Zinsen, die Verbraucher für Kredite zahlen müssen oder die sie für ihr Erspartes bekommen? Leider deuten alle Prognosen darauf hin, dass es vor allem diejenigen Zinsen sind, die Verbraucher zahlen müssen, die im neuen Jahr steigen könnten. Die meisten Zinsen, die sie von Banken bekommen, dürften dagegen auf sehr niedrigem Niveau verharren. Unter dem Strich keine guten Nachrichten für Verbraucher also.

          Um immerhin 0,5 Prozentpunkte könnten die Bauzinsen in Deutschland im Zuge der Erholung der Wirtschaft steigen, meint jedenfalls Max Herbst von der FMH Finanzberatung in Frankfurt. Das klingt wenig, wäre aber schon ganz schön viel: Im Augenblick zahlen Verbraucher für Baudarlehen mit zehn Jahren Laufzeit in Deutschland im Durchschnitt 0,66 Prozent Zinsen. Wenn dieser Zinssatz im Jahresverlauf 2021 auf mehr als 1 Prozent steigen würde, wie Herbst es für möglich hält, käme man auf Bauzinsen, wie es sie zuletzt Anfang 2019 gegeben hatte. „Ein solcher Zinsanstieg wäre schon durchaus beachtenswert“, meint Herbst.

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