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Die Vermögensfrage : So verkauft man Altgold richtig

Dieses Goldmaterial soll eingeschmolzen werden (Symbolbild). Bild: dpa

Während der Goldpreis längst über die 2000-Dollar-Marke gelugt hat, fristen alte Ketten, Ringe und Münzen in der Schmuckschatulle ein Schattendasein: „Bloß nicht polieren“, rät die Expertin.

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          Das wäre ja gelacht, wenn man an dem Boom nicht partizipieren könnte. Der Goldpreis stürmt von Hoch zu Hoch und im heimatlichen Schmuckästchen verfärben sich die Goldstücke. Ringe, Ketten, Ohr-Schmuck. Nicht mehr in der Mode, nicht mehr gebraucht, einfach kein persönliches Lieblingsstück mehr. Wer keinen ideellen Wert mit der Kette der Großmutter oder dem Ehering des verflossenen Gatten verknüpft, kann über einen Verkauf nachdenken. Goldpreise von über 2000 Dollar die Unze sorgen für so manche Phantasie. Gerade jetzt, in dieser Goldboom-Phase, kann dafür ein richtig guter Zeitpunkt sein. Doch wie geht man das eigentlich an? Einfach nur verkaufen? Einschmelzen und daraus eine Goldmünze machen oder sogar einen ganzen Barren entstehen lassen?

          Inken Schönauer
          Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

          Zu Hause lassen sich schon mal erste Vorbereitungen treffen. In einem ersten Schritt wird der Feingehalt bestimmt, heißt es bei 1822 direkt, einem Unternehmen, das zur Frankfurter Sparkasse gehört. Schmuck hat sehr oft einen Stempel. Die Bezeichnungen sind 333, 585, 750 oder auch 999. Die Ziffern bezeichnen den Feingehalt des Goldstückes. Ein Stempel 585 weist demnach einen Feingoldanteil von 58,5 Prozent aus.

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