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Aktienmarkt : Klug in Börsenhypes investieren

Deutschlands Börsenstadt Nummer eins: Frankfurt am Main Bild: dpa

E-Mobilität, Wasserstoff, Biotech: An der Börse jagt ein Modethema das nächste. Wie können Anleger davon profitieren?

          5 Min.

          Es sind Sätze, die von heute sein könnten: „Die Aktienmärkte waren erstaunlich stabil, selbst bei schlechten Nachrichten. Jedes Mal, wenn schlechte Nachrichten gemeldet wurden, kam es zu einem kurzen Rückschlag am Markt. Doch dann setzte er seinen unerbittlichen Anstieg weiter fort.“ Diese Zeilen sind aber schon gute 20 Jahre alt und stammen aus dem noch immer lesenswerten Buch „Die Geschichte der Wall Street“ von Charles R. Geisst. Der Autor fängt darin unter anderem die Stimmung ein, die kurz vor dem Zerplatzen der Kursblase der Internetaktien an den Börsen dieser Welt herrschte. Die Atmosphäre, die Geisst beschreibt, ähnelt verdächtig der heutigen Börseneuphorie – damals folgte der Crash.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Andererseits ist aber auch ebenfalls etwas mehr als 20 Jahre her, dass inmitten dieses Internethypes manche jener Firmen an die Börse gingen, die bis heute in der digitalen Welt führend sind. Das markanteste Beispiel dafür ist ein Unternehmen, dessen Gründer auf die verrückte Idee kam, einen Onlinebuchhandel aufzubauen – obwohl Bücher sicher nicht als ein Produkt der Zukunft galten. Die Firma heißt Amazon und ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.

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