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Kosten für die Gesundheit : So gelingt die Flucht aus der teuren Krankenversicherung

Raus aus dem Käfig. Bild: Illustration Getty

Mit steigendem Alter wird die private Krankenversicherung für manche unbezahlbar. Einigen Anbietern gelingt es nicht, die Beiträge stabil zu halten. Der Weg zurück in die gesetzliche ist schwierig – aber machbar.

          5 Min.

          Hannes Klemp war gerade mit dem Studium fertig, da nahm ein Finanzberater Kontakt zu ihm auf. Der stellte sinnbildlich ein großes Preisschild auf, was er alles sparen würde, wenn er als lediger Akademiker mit einem guten Gehalt in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln würde. „Er schwärmte mir vor, wie toll das für mich wäre“, erinnert er sich mehr als zwei Jahrzehnte später.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Klemp, der eigentlich anders heißt, leuchtete ein Wechsel damals ein: eine bessere medizinische Versorgung, schnellerer Zugang zu Arztterminen und ein geringer Beitrag in den ersten Jahren. Was er sich damals nicht klarmachte: „Wem ist der Berater näher: seiner Provision oder dem Kunden, den er gerade an der Angel hat?“

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