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Streitgespräch : Brauchen wir ein Grundeinkommen?

Sascha Lobo (links) ist Digitalberater. Bekannt wurde er mit dem Buch „Wir nennen es Arbeit“, das die digitale Bohème vorstellte. Michael Bohmeyer (rechts) hat die Initiative „Mein Grundeinkommen“ gegründet. Bild: Daniel Pilar

Sascha Lobo und Michael Bohmeyer wollen die Arbeitswelt verändern – aber über das bedingungslose Grundeinkommen sind sie sich nicht einig. Hier streiten sie.

          7 Min.

          Michael Bohmeyer, Ihre Initiative organisiert Versuche für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sagen Sie mal ehrlich: Geld fürs Nichtstun – ist das wirklich eine gute Idee?

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bohmeyer: Ja. Wir müssen Geld und Arbeit endlich voneinander trennen. Menschen brauchen einerseits Geld, um in der arbeitsteiligen Gesellschaft überleben zu können – und sie wollen andererseits arbeiten. Wir wollen ihnen das Existenzminimum garantieren, über Sozialleistungen machen wir das ja heute schon. Am Grundeinkommen wäre neu, dass die Leute die Freiheit haben, das zu tun, was sie am besten können.

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