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Nachhaltige Fonds : So gut sind grüne ETF

Inzwischen ist das Klima-Thema auch in der Geldanlage angekommen. Die Folge: Mehr Anleger interessieren sich für Nachhaltigkeitsfonds. Bild: dpa

Geldanlage soll, vor allem für Privatanleger, einfach sein – und im Angesicht des wachsenden Nachhaltigkeitsbewusstseins auch das Klima retten. Kann das funktionieren?

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          Es gehörte in der Finanzbranche lange Zeit zum guten Ton, immer dann, wenn es sich anbot, von Nachhaltigkeit zu reden. Das klang verantwortungsvoll, aber da keiner sich so wirklich etwas darunter vorstellen konnte und auch niemand so genau nachfragte, machten in Wahrheit fast alle so weiter wie bisher. Ökologisch und ethisch korrekte Geldanlagen blieben eine Nische.

          Dennis Kremer

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch seitdem alle Welt sich Gedanken ums Klima macht, Schüler demonstrieren und Umweltthemen sogar Wahlen entscheiden können, scheint sich auch in der Welt der Geldanlage etwas zu verändern. Darauf deuten Umfragen hin, wie sie beispielsweise die Fondsgesellschaft Union Investment regelmäßig macht. Die neueste Untersuchung, die der F.A.S. vorliegt, zeigt: Noch nie fanden so viele Menschen nachhaltige Geldanlage interessant. 54 Prozent der befragten 20- bis 59-jährigen Deutschen halten diese Art des Anlegens für attraktiv. Vor neun Jahren, als die Fondsgesellschaft die Umfrage zum ersten Mal machte, waren es gerade einmal 32 Prozent. Eine deutliche Steigerung.

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