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Das Ende des Häuserbooms : Wie sich steigende Zinsen auf die Immobilienpreise auswirken

Bild: dpa

Die Hauspreise in Deutschland sind jahrelang kräftig gestiegen. Nun gibt es Anzeichen dafür, dass es damit bald vorbei ist.

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          Es ist eine Rechnung des Grauens, die die Finanzberatung FMH in diesen Tagen aufgestellt hat. Eigentlich geht es dabei zwar nur um ein paar wenige Zahlen, aber wer sich mit diesen Zahlen auseinandersetzen muss, dem dürfte es heiß und kalt den Rücken herunterlaufen.

          Dennis Kremer
          Redakteur im Ressort „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Rechnung geht so: Ein Baukredit in der Höhe von 300.000 Euro mit zehn Jahren Laufzeit und einer vereinbarten Tilgung von zwei Prozent kostete einen Hauskäufer noch im März 1,4 Prozent Zinsen – macht also eine Rate von 850 Euro im Monat. Anfang Juni hatte sich der Zins auf 2,8 Prozent verdoppelt, damit steigt die monatliche Rate für die gleiche Kreditsumme auf stolze 1200 Euro. Innerhalb von nur wenigen Wochen ist in diesem Beispiel also die Höhe der monatlichen Ratenzahlung um rund 40 Prozent gestiegen. Und das ist noch nicht das Ende, denn seitdem haben sich die Zinsen für Baudarlehen mit zehnjähriger Laufzeit sogar auf mehr als drei Prozent erhöht.

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