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Die Vermögensfrage : Wie man die eigenen vier Wände zu Geld macht

  • -Aktualisiert am

Häuser in Obertshausen: Eine hohe Investition, die nicht nur zum Wohnen dienen muss. Bild: Lucas Bäuml

Die eigene Immobilie weiter bewohnen und sie trotzdem zu Geld machen? Das geht, doch es gibt einiges zu beachten.

          7 Min.

          Viele Bundesbürger setzen auf die Immobilie als Altersvorsorge. Da wird zeitlebens gespart und auch auf den ein oder anderen Urlaub verzichtet. Schließlich gilt es, das Darlehen für die eigenen vier Wände bis zum Ruhestand zu tilgen. Und wer vor einigen Jahrzehnten eine schöne Immobilie in attraktiver Lage erworben hat, kann sich heute über eine kräftige Wertsteigerung seiner vier Wände freuen. Doch von dieser hat der Immobilieneigentümer erst dann etwas, wenn er verkauft.

          Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) besaßen im Jahr 2017 rund sechs Millionen der Haushalte über 65 Jahre eine schuldenfreie Immobilie. Allerdings steckt oft ein Großteil des Vermögens im Eigenheim. Geld für Reisen, Sanierungsarbeiten oder Pflege dagegen fehlt. Laut ZEW sorgen sich 420.000 der älteren Immobilieneigentümer um ihre Finanzen. Und 200.000 dieser Haushalte besitzen zwar Immobilienvermögen – ihr Einkommen liegt allerdings unterhalb der Armutsgrenze von 13.200 Euro im Jahr. Aber da viele im Eigenheim wohnen bleiben möchten, kommt ein Verkauf oft nicht infrage. Auch wollen sich einige im Alter nicht abermals verschulden und ein Darlehen aufnehmen. Und mitunter haben es Ältere auch schwerer, einen Kredit zu bekommen.

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