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Kolumne: „Frag den Mohr“ : Wie kann ich in Corona-Zeiten umziehen?

So wie früher geht es in Corona-Zeiten nicht mehr Bild: Picture-Alliance

Sieben Helfer aus mehreren Haushalten geht nicht. Wer sich professionelle Hilfe holt, sollte aufpassen. Ein schneller Rat in zwei Minuten.

          1 Min.

          Es gelten die allgemeinen Corona-Kontaktbeschränkungen. Wer den Umzug privat organisieren will, sollte sich das genau überlegen. Die sieben stärksten, belastbarsten und hilfsbereiten Freunde aus diversen Haushalten sind nicht erlaubt, da der Umzug auch auf öffentlichem Gelände stattfinden wird, und da sind solche Zusammenkünfte schlicht verboten und werden mit Bußgeldern belegt. Im Zweifel vorher beim Ordnungsamt fragen, ob eine Ausnahme zugelassen wird.

          Daniel Mohr
          (dmoh), Wirtschaft

          Erlaubt ist in der Regel das Treffen mit einem anderen Haushalt und maximal fünf Personen, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet. Die Auswahl der Helfer sollte also sorgsam getroffen werden. Am besten vielleicht eine Familie mit starken Drillingen im Alter von 13 Jahren. Masken nicht vergessen und Abstand halten, so gut das mit Omas wertvoller Kommode auf dem Treppenabsatz geht. Und beeilen. Die örtlichen Ausgangssperren am Start- und Zielort sind zu beachten.

          Wem das zu umständlich, aufwendig und stressig ist, der kann sich an professionelle Umzugsunternehmen wenden. Die dürfen mit entsprechenden Hygienevorschriften arbeiten und erfreuen sich nach Angabe des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik erhöhter Nachfrage von Privathaushalten. Achtung: Möbelpacker ist kein Ausbildungsberuf, und das Gewerbe kann jeder anmelden. Wer nur auf den Preis schaut, vergisst Fragen der Haftung und Versicherung, die beim Umzug häufig relevant werden können, wenn Omas Kommode eben nicht mehr so schön am Ziel ankommt, wie sie die 70 Jahre zuvor gewesen ist. Unter umzug.org lassen sich zertifizierte Umzugsunternehmen finden, die entsprechend den gesetzlichen Regeln Rechnungen stellen (die bei der Steuer eingereicht werden können), versichert sind und den Mindestlohn zahlen.

          Haben Sie Fragen rund um das Thema Geld? Bitte an unseren Redakteur Daniel Mohr unter fragdenmohr@faz.de

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