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Ministeriums-Pläne : Mehr Zinsen für die Bausparkassen

  • Aktualisiert am

Das kommt vielleicht nach dem Bausparen: Eine Haus-Baustelle in Rheinland-Pfalz. Bild: Picture-Alliance

Bausparkassen können das Geld ihrer Kunden derzeit kaum zinsbringend anlegen. Das soll sich ändern. Das Finanzministerium plant ein neues Gesetz.

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          Die gesetzlichen Regelungen für Bausparkassen könnten sich ändern. Das Bundesfinanzministerium prüfe derzeit Änderungen, sagte eine Ministeriumssprecherin am Freitag in Berlin zu einem entsprechenden Bericht der „Wirtschaftswoche“. Es gebe aber noch keine konkreten Pläne. Möglich sind demnach Änderungen im Bereich der Vorgaben für Anlagen und Rückstellungen.

          Das Magazin hatte zuvor über die Pläne des Finanzministeriums berichtet, wonach Bausparkassen künftig das Geld ihrer Kunden deutlich breiter und damit ertragreicher anlegen dürften. Bisher dürften die Kassen nur in sehr risikoarme Produkte investieren, die aber fast keine Rendite mehr abwürfen. Es gebe zudem Überlegungen, den Bausparkassen das Auflösen von Rückstellungen zu ermöglichen.

          Trotz allem ist Bausparen auch derzeit eine hilfreiche Geldanlage, wie Experten finden - vor allem weil die Kreditzinsen so niedrig sind.

          Das Finanzministerium will dem Bericht zufolge auch die Einführung einer gesetzlichen Kündigungsklausel bei Altverträgen nicht ausschließen, die nicht mehr für Hausbau und Renovierung benützt würden. Einige Bausparkassen drängten auf ein gesetzlich verankertes Kündigungsrecht. Die Ministeriumssprecherin sagte dazu, eine gesetzliche Kündigungsklausel stehe nicht zur Debatte.

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