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Bundesgerichtshof : Mitmieterin muss Gasrechnung bezahlen

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Die Mitmieterin muss nun eine Rechnung des klagenden Energieversorgers über nahezu 7000 Euro begleichen. Bild: AP

Weil ihr Freund sich die Miete für sein Haus allein nicht leisten konnte, unterschrieb eine Frau aus Berlin den Mietvertrag mit - obwohl sie nie darin wohnte. Jetzt hat der BGH entschieden, dass sie auch die Gasrechnung bezahlen muss.

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          Wer einen Mietvertrag mit unterschreibt, kann nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs auch für die Strom- und Gasrechnung belangt werden. Dies gilt wie in dem jetzt entschiedenen konkreten Fall selbst dann, wenn eine Mitmieterin nie in dem Haus gewohnt hat.

          Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hob am Dienstag in Karlsruhe ein Urteil des Kammergerichts Berlin auf. Damit muss die Mitmieterin eine Rechnung des klagenden Energieversorgers über nahezu 7000 Euro begleichen. Die Beklagte hatte den Mietvertrag ihrem früheren Freundes aus „Bonitätsgründen“ als zweite Mieterin unterschrieben, in dem Einfamilienhaus allerdings nie gewohnt.

          Indem die Frau den Mietvertrag unterzeichnet habe, habe sie es willentlich geduldet, dass der Bewohner des Hauses „die - zur Nutzung zwingend erforderliche - Heizung in Betrieb nahm“ und das von dem Versorger gelieferte Gas verbraucht habe, erklärte der BGH.

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