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Mietpreisbremse & Co. : Was privaten Vermietern Sorgen bereitet

  • -Aktualisiert am

Für Vermieter ist es mit den vielen neuen Regelungen im Mietrecht nicht einfacher geworden. Bild: dapd

Mietpreisbremse, Milieuschutz, vielleicht bald auch noch die Grundsteuer – das Mietrecht wird immer komplexer, weil die Politik Immobilienspekulation eindämmen will. Doch die Neuerungen schrecken vor allem kleinere Vermieter.

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          Das sprichwörtliche Betongold gilt als eine Geldanlage, die vor Inflation und Wirtschaftskrisen schützen kann. Wer genug Geld hat oder kreditwürdig ist, hat sich mit Hilfe niedrig verzinster Kredite eine Eigentumswohnung oder sogar ein ganzes Zinshaus gekauft. Zinshäuser sind Gebäude mit mehreren Etagenwohnungen und einem Geschäft oder einer Arztpraxis im Erdgeschoss. Die erzielten Mieten versprechen stabile Einnahmen und übersteigen langfristig die Kosten für die Finanzierung der Immobilie. Doch diese Rechnung geht trotz niedriger Zinsen für immer weniger Anleger und Eigentümer auf.

          Mark Fehr
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Grund ist das immer komplexere Mietrecht, das Laienvermieter überfordert. „Aus Sicht von privaten Eigentümern verlieren vermietbare Immobilien an Attraktivität“, sagte Kai Warnecke, Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund der F.A.Z. Das liege an der Regulierung, mit der die Politik eigentlich Wohnungskonzerne oder Immobilienspekulanten treffen wolle. Stattdessen bekommen aber vor allem kleine Vermieter die Folgen der Mietpreisbremse oder des geplanten Berliner Mietendeckels zu spüren.

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