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Chef von Wohnungsunternehmen : „Günstiges Wohnen wird’s nicht mehr geben“

Schön teuer Bild: ddp Images

Wohnungsunternehmen wird zu Unrecht der Schwarze Peter zugeschoben, findet Thomas Hegel. Im Interview spricht der Chef von LEG Immobilien über verzweifelte Mieter, irrwitzige Bauvorschriften und Politiker ohne Rückgrat.

          6 Min.

          Herr Hegel, Aldi und Lidl bauen Tausende Mietwohnungen. Warum schaffen Discounter, was Immobilienunternehmen wie Ihrem schwerfällt?

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Aldi und Lidl sind in einer besonderen Situation, weil sie auf ihren eigenen Häusern oben aufstocken. Auch wir haben die Möglichkeit, zu verdichten, also auf eigenem Grund und Boden bisherige Gebäude zu erweitern oder neue dazwischenzusetzen. Das geht im Prinzip recht schnell und ist vergleichsweise preiswert.

          Warum machen Sie es dann nicht?

          Im kleinen Rahmen haben wir schon 2017 gebaut. Und wir haben 800 bis 1000 Wohnungen ermittelt, die wir zügig umsetzen könnten. Jetzt gehen wir mit unseren Plänen zu den Kommunen, aber die sagen uns, bis alles genehmigt ist, würde es mindestens drei Jahre dauern. Außerdem nehmen die Kommunen unsere Planungsvarianten – wir bringen immer diverse Konzepte mit – nicht an, sondern verlangen von uns, einen Wettbewerb mit fünf bis sieben Büros auszuschreiben. So will es die Politik. Da frage ich: Kann man nicht auch mal flexibler denken?

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