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Zum Jahreswechsel : Gaspreise steigen 2019 wieder an

  • Aktualisiert am

Die Gaspreise steigen 2019 für viele Verbraucher wieder an. Bild: dpa

Auf viele Verbraucher kommen im nächsten Jahr höhere Gaspreise zu. Am deutlichsten fallen die Preiserhöhungen in einem Bundesland aus.

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          Auf viele Verbraucher kommen im nächsten Jahr höhere Gaspreise zu: Nachdem die Preise fünf Jahre lang kontinuierlich sanken, heben nun zahlreiche Grundversorger zum Jahreswechsel die Preise an, wie das Vergleichsportal Verivox am Freitag mitteilte. Demnach haben bisher 224 der 710 Grundversorger für die Monate Dezember und Januar Preiserhöhungen von durchschnittlich 7,7 Prozent angekündigt.

          Nach Berechnungen des Portals kostet damit das Beheizen eines Einfamilienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im kommenden Jahr rund 97 Euro mehr. Lediglich elf Versorger senken demnach die Preise - um durchschnittlich 9,3 Prozent.

          Das Vergleichsportal Check24 hatte bereits am Mittwoch mitgeteilt, dass der Gaspreis im November ein Zweijahreshoch erklimmt.Demnach erhöhten im Herbst 216 Versorger ihre Preise oder kündigten Erhöhungen für die kommenden Wochen an. Hierbei betrage der durchschnittliche Zuschlag 8,3 Prozent, betroffen seien fast 1,5 Millionen Haushalte.

          Der Anstieg betrifft Verivox zufolge fast alle Bundesländer. Am deutlichsten fallen die Preiserhöhungen demnach mit durchschnittlich 13 Prozent in Rheinland-Pfalz aus. Aber auch in Niedersachsen (10,1 Prozent), Brandenburg (9,5 Prozent) Sachsen-Anhalt (9,2 Prozent), Saarland (9,2 Prozent) und Baden-Württemberg (9,1 Prozent) müssen Verbraucher laut dem Portal mit deutlichen Mehrkosten rechnen. Wer in einem der Stadtstaaten Hamburg, Bremen oder Berlin lebe, bleibe hingegen zumindest vorerst von Erhöhungen verschont.

          Der Grund für den Preisanstieg sind vor allem höhere Beschaffungskosten. So sind die Einfuhrpreise für Erdgas in den vergangenen zwei Jahren um rund 40 Prozent gestiegen. „Viele Versorger sehen sich deshalb gezwungen, die höheren Kosten an ihre Kunden weiterzugeben“, erklärte Verivox-Energieexperte Mathias Köster-Niechziol.

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