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Heizkosten : Warum sich die Preise für Gas so stark unterscheiden

Teurer oder nicht? Die Preisunterschiede zwischen einzelnen Gasverträgen können groß sein. Bild: AP

Nach dem Anstieg in diesem Jahr dürften die Gaspreise Anfang 2020 im Durchschnitt stagnieren. Das muss aber nicht für jeden Haushalt gelten: Die Unterschiede können immens sein – sogar für Kunden des gleichen Versorgers.

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          Zu Beginn des neuen Jahres werden die Gaspreise für Verbraucher in Deutschland im Durchschnitt stagnieren oder allenfalls leicht steigen. Das geht aus Zahlen der Internetportale Verivox und Check 24 hervor, die der F.A.Z. exklusiv vorliegen. Demnach haben in diesem Jahr die meisten der rund 700 örtlichen Gasversorger in Deutschland, nämlich 451, die Preise um rund 10 Prozent erhöht, wie Verivox ausgerechnet hat. Für das neue Jahr hielten sich die meisten Versorger bislang allerdings mit Preiserhöhungen zurück. Das Internetportal Check 24 kommt auf 75 Grundversorger, die gemeldet haben, ihre Preise im Durchschnitt um 6 Prozent zu erhöhen. 31 Grundversorger hätten schon angekündigt, ihre Preise im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent zu senken.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Etwas abweichend sind die Abgrenzungen und Zahlen des Internetportals Verivox. Demnach haben zum Jahreswechsel 37 örtliche Grundversorger Gaspreiserhöhungen von durchschnittlich 4,5 Prozent angekündigt. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden müsse 64 Euro mehr je Jahr zahlen. Gleichzeitig senkten 29 örtliche Grundversorger die Preise um 4,4 Prozent, was einen solchen Musterhaushalt um rund 61 Euro entlaste.

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