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Haus & Grund : Lange Mietdauer lohnt sich

  • Aktualisiert am

Lange bleiben kann sich lohnen. Bild: dpa

Wer länger wohnt, wohnt billiger, sagt der Privatvermieterverband Haus & Grund. Grund ist, dass die Mieten am Gesamtmarkt schneller steigen.

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          Je länger Mieterinnen und Mieter in ihrer Wohnung bleiben, desto geringer ist der Anstieg der Miete. Das geht aus einer Mitgliederbefragung des Eigentümerverbands Haus und Grund hervor. Demnach zahlen Mieter in den ersten fünf Jahren durchschnittlich 6,3 Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete. In den folgenden fünf Jahren sinkt sie um rund ein Prozent unter den Durchschnitt, nach dem zehnten Jahr sind es 4,2 Prozent weniger. Im Vorjahresvergleich habe sich das Verhältnis allerdings zulasten der Mieter verschlechtert. Nach der Befragung wohnen die Mieter der privaten Eigentümer durchschnittlich seit 8,9 Jahren in ihrer Wohnung.

          Haus und Grund vertritt private Kleinvermieter. Diese bieten nach Verbandsangaben zwei Drittel der Mietwohnungen in Deutschland an. „Auch sie erhöhen die Mieten“, bemerkte Verbandspräsident Kai Warnecke. „Aber sie tun dies nach wie vor sehr verantwortungsvoll.“ Gut jeder fünfte (21,8 Prozent) Vermieter erhöhe die Miete nur, wenn neue Mieter in eine Wohnung einzögen. In früheren Jahren sei diese Quote indes höher gewesen. Debatten über Mietendeckel und Enteignungen ließen die Eigentümer nicht kalt, sagte Warnecke. Sie müssten Vorsorge treffen, um Wohnungen instand zu halten und zu modernisieren.

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