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Der Steuertipp : Ferienwohnung vermieten und Steuern sparen

  • -Aktualisiert am

Ein Schild mit der Aufschrift „Zimmer besetzt“ vor einem Haus auf Fehmarn (Symbolbild) Bild: dpa

Wer die Kosten für eine zeitweilig vermietete Ferienwohnung steuerlich absetzen will, darf die ortsübliche Vermietungszeit nur geringfügig unterschreiten. Dazu liegt nun eine neue Entscheidung des Bundesfinanzhofes vor.

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          Wer seine Ferienimmobilie vermieten will, hat einiges zu beachten, damit er anfallende Kosten im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung berücksichtigen darf. Nicht zuletzt kann es hierbei auch um die Anerkennung der Verluste aus der Vermietungstätigkeit gehen. Wichtig ist: Wird die Ferienwohnung ausschließlich an Feriengäste vermietet und hierfür bereitgehalten, geht der Fiskus von der Absicht des Steuerpflichtigen aus, einen Einnahmeüberschuss zu erwirtschaften.

          In diesem Fall werden die Ausgaben für Anschaffung in Form der Abschreibung, Nebenkosten oder Reparaturen als Werbungskosten beziehungsweise daraus resultierende Verluste anerkannt. Der Fiskus verlangt, dass das Vermieten die ortsübliche Vermietungszeit von Ferienwohnungen nicht erheblich (maximal 25 Prozent) unterschreitet. Sind beispielsweise Ferienwohnungen im Ort durchschnittlich an 100 Tagen vermietet, muss die Wohnung an mindestens 75 Tagen vermietet sein.

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