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Baukosten für das eigene Haus : Die Mär vom Betongold

  • -Aktualisiert am

Die Fassade müsste mal wieder gestrichen werden: Viele Häuser verschlingen ein Vermögen Bild: Wonge Bergmann

Die Immobilienpreise steigen, die Baukosten aber auch. Doch die nüchterne Kalkulation reicht nicht, um sich für oder gegen den Hauskauf zu entscheiden. Denn das Lebensglück ist kaum zu messen.

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          Die Preise fürs Bauen sind im Mai um 6,4 Prozent gestiegen. Einen solchen Sprung gab es seit 2007 nicht mehr. Besonders blass wird, wer Zimmerer- und Holzbauarbeiten in Auftrag gibt: 28,5 Prozent teurer als vor einem Jahr, sagt das Statistische Bundesamt. Dass Dachdecker und Klempner nur 8 Prozent mehr verlangen, ist da schon ein Glück.

          Also jetzt bloß nicht bauen? Doch lieber weiterhin dem Vermieter das Geld in den Rachen werfen? Es lohnt ein Blick auf zwei Zeitreihen des Statistischen Bundesamtes. Die erste zeigt die Baupreise. Die steigen. Seit Jahren. Manchmal moderat um ein bis zwei Prozent, manchmal etwas schneller um vier bis fünf Prozent und gerade eben um 6,4 Prozent. 40 Prozent teurer als im Jahr 2010 ist Bauen heute.

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