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Digitale Bankprodukte : Ist die Bank N26 wirklich so toll?

Valentin Stalf, Gründer der N26 Bank Bild: dpa

Die Digitalbank N26 macht Furore. Ihre Produkte sind aber nicht immer so günstig wie versprochen.

          3 Min.

          Eine kleine Online-Bank aus Berlin kommt allmählich groß heraus. Sie wurde unter dem Namen Number26 von zwei Wienern gegründet, nennt sich heute N26 und hat erst vor vier Jahren ihr erstes Produkt auf den Markt gebracht: ein Smartphone-Konto, das bei jungen Kunden sofort gut angekommen ist und unter Bankern für neidische Seitenblicke sorgte. Seither hat die Direktbank ihr Angebot erweitert und ist kräftig gewachsen.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In 24 europäischen Ländern macht sie nun Geschäfte, hat allein innerhalb des vergangenen Jahres ihre Kundenzahl auf 2,3 Millionen verdreifacht. Auch zum Liebling der Investoren ist N26 geworden. Während Deutschlands Großbanken die Anleger davonlaufen, hat das Startup in der vergangenen Woche von Wagniskapitalgebern 300 Millionen Dollar erhalten und ist seit dieser privaten Finanzierungsrunde sagenhafte 2,7 Milliarden Dollar wert.

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