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Immobilien : Stadtwohnungen sind gar nicht so teuer

Blick vom Marco Polo Tower in Hamburg Bild: plainpicture/Sabine Vielmo

Immobilien in Großstädten seien unbezahlbar, heißt es immer. Von wegen. Selbst in Hamburg und München können sich Wohnungskäufe noch lohnen.

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          Da geht noch was. In Hamburg, in München, in Frankfurt. In Düsseldorf und Köln sowieso. So könnte man die Lage an den Immobilienmärkten skizzieren. Das mag überraschen. Denn die Wahrnehmung ist oft eine andere. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Immobilienpreise in den deutschen Großstädten zum Teil mehr als verdoppelt: In München und Berlin sind sie von 2009 bis 2019 um gut 150 Prozent gestiegen, in Hamburg deutlich mehr als 100 Prozent, in Frankfurt und Düsseldorf um 93 Prozent. Und noch immer liegen die jährlichen Steigerungsraten zwischen 8 und 12 Prozent.

          Inge Kloepfer

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Tatsächlich werden in absoluten Spitzenlagen für absolute Spitzen-Wohnungen oder Häuser inzwischen Mondpreise bezahlt. Derzeit vor allem in Hamburg, wenn Villen an der Alster für zweistellige Millionenbeträge den Besitzer wechseln oder oben in der Elbphilharmonie eine 340-Quadratmeter-Wohnung bis zu 11,9 Millionen Euro kosten soll. Das ließe sich auf einen Quadratmeterpreis von 35.000 Euro herunterbrechen. Auch in München ist eine 200-Quadratmeter-Wohnung im zentralen Stadtteil Lehel schon mal für 7 Millionen Euro im Angebot. Und in Frankfurt machen die Luxus-Wohneinheiten in den neuen Wohntürmen von sich reden. Einzelne Objekte wurden zu Preisen von mehr als 20.000 Euro je Quadratmeter verkauft.

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