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Gewusst wie : Was Sie bei der Selbstanzeige beachten müssen

  • -Aktualisiert am

Für Steuerhinterzieher geht es da lang. Bild: dpa

Wenn der Steuerfahnder vor der Tür steht, ist guter Rat teuer. Wer Geld am Fiskus vorbeigeschleust hat, sollte sich jetzt so schnell wie möglich selbst anzeigen. Und dafür unbedingt die Hilfe von Experten in Anspruch nehmen.

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          1. Schnell sein

          Wenn der Fahnder an der Tür klingelt, ist es bereits zu spät. Auch wenn Daten versteckter Konten und Depots auf einer der zahlreichen Steuer-CD’s verzeichnet sind, die der deutsche Fiskus in den letzten Jahren gekauft hat, könnte es bereits eng werden. Eine verspätete Selbstanzeige sollte aber immerhin zu einer Strafmilderung führen.

          2. Gründlich sein

          Der Fall Uli Hoeneß zeigt: Eine unvollständige oder unglaubwürdige Selbstanzeige ruft den Staatsanwalt auf den Plan. Hausdurchsuchung und Haftbefehl können die Folge sein. Auch dauert es seine Zeit, exakte Kontoaufstellungen aus dem Ausland zu besorgen.

          3. Experten einschalten

          Ohne einen wirklich kompetenten Steueranwalt oder Steuerberater kann viel schief gehen. Deshalb: Auch wer sich die regelmäßige Abgabe seiner Steuererklärung zutraut – hier muss ein Experte ran. „Do it yourself“ ist brandgefährlich. Zu viele Fallstricke lauern, auch wenn die Behörden meist verschwiegen sind und sich an dem Geld freuen, das jeder „reumütige Sünder“ in die Staatskasse spült.

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