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FAZ Plus Artikel Ohne Scheine und Münzen : Wer gewinnt den Kampf um das Bargeld?

In Schweden werden auch Kleinstbeträge häufig per Kartenzahlung beglichen. Bild: mauritius images

Überall auf der Welt steigt der Umlauf von Scheinen und Münzen. Nur in Schweden sinkt er seit Jahren beharrlich. Doch nun ist es auch dort für manche genug: Ihnen wird der Bargeldlos-Wahn zu viel.

          Lange Zeit galt es als ein Naturgesetz: Die Skandinavier, besonders die Schweden, zahlen am liebsten digital – sei es mit Karte oder neuerdings mit modernsten Apps. 80 Prozent aller Geldtransaktionen werden in Schweden schon elektronisch oder per Karte abgewickelt, in Dänemark sind es immerhin 75 Prozent – Tendenz in den vergangenen Jahren immer weiter steigend. Zwei Drittel der Schweden können sich vorstellen, komplett auf Bargeld zu verzichten. Die Begeisterung geht so weit, dass jeder zweite Schwede die von einem Bankenkonsortium entwickelte App Swish auf seinem Mobiltelefon installiert hat. Mehr als 1,5 Milliarden Transaktionen wurden so im Vorjahr abgewickelt – in Deutschland unvorstellbar, wo schon das Bezahlprogramm Paydirekt seit Monaten am Scheitern ist, trotz kleiner Achtungserfolge.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Doch mittlerweile gibt es auch eine gegensätzliche Bewegung. Sie wird angeführt von Björn Eriksson, dem ehemaligen Chef der schwedischen Reichspolizeibehörde. Er ist in dem Land eine kleine Berühmtheit und das Gesicht des „Bargeld-Aufstandes“, wie er in der örtlichen Presse manchmal genannt wird. Erikssons Kampf ist von kleinen, noch symbolischen Erfolgen geprägt: Das Parlament hat eine Überprüfung der Situation angeordnet, auch die Notenbank betrachtet die Situation langsam mit Sorge. Erikssons Argument ist klar: Schweden mache sich angreifbar, und das gerade im hochsensiblen Bereich der Zahlungssysteme. Hacker könnten das gesamte Land destabilisieren, indem sie in die Systeme eindringen. Wie rational oder irrational solche Ängste sind, ist schwer zu beurteilen. In Deutschland sinkt die Zahl von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kartenzahlungen und liegt kaum im Promillebereich. In Schweden nahmen Betrugsfälle in der digitalen Welt allerdings stark zu, wie Zahlen von Euromonitor zeigen.

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