https://www.faz.net/-hbv-96gwt

Fotos sichern : Wenn das Display des Smartphones nicht mehr funktioniert

  • Aktualisiert am

Auch wenn das Display defekt ist, kommen Smartphone-Nutzer unter Umständen noch an ihre Fotos heran. Bild: dpa

Einmal nicht aufgepasst und das Smartphone ist aus der Hand gerutscht. Mit ein bisschen Pech ist das Display und der Touch-Sensor kaputt. Verbraucher können die gespeicherten Fotos dennoch sichern.

          Für iPhone-Nutzer

          Gute Chancen haben iPhone-Nutzer, die ihr Smartphone zuvor bereits an ihren PC angeschlossen hatten. Wenn sie den als vertrauenswürdig eingestellt haben, können sie ihr Handy einfach per Kabel anschließen und via iTunes ein Backup machen. Haben sie die Vertrauensfrage nicht beantwortet, müssen sie hoffen, dass sie die automatische Upload-Funktion auf die iCloud eingestellt haben. Ansonsten hilft wahrscheinlich nur noch ein Displaytausch.

          Für Android-Nutzer

          Glück hat, wer seine Fotos auf einer externen SD-Speicherkarte abgelegt hat. Speicherkarte rausnehmen und die Fotos auf den PC ziehen - das war’s. Auch wenn eine automatische Synchronisierung mit einem Cloud-Server eingerichtet wurde, sind die begehrten Bilder gesichert. Wurden die Fotos hingegen nur im internen Speicher des Handys abgelegt, wird die Sache schwerer.

          Oft wird das Smartphone mit einem Sperrbild vor unbefugten Blicken geschützt. Über das Touch-Display lässt sich das Gerät nun nicht mehr entsperren - aber vielleicht über eine Funktion namens OTG (On The Go). Dabei wird ein externes Eingabegerät wie eine USB-Tastatur oder -Maus über einen billigen Adapter an das Smartphone angeschlossen. Ob das eigene Gerät dazu fähig ist, können Betroffene einfach herausfinden, indem sie den Gerätenamen zusammen mit „OTG“ im Netz suchen.

          Ist das Handy OTG-fähig, kann über eine Tastatur einfach der Entsperrcode eingegeben werden. Wird der Bildschirm durch eine Wischgeste geschützt, muss diese mit der Maus nachgezeichnet werden. Das kann etwas Ausprobieren erfordern - und in manchen Fällen brauchen die Eingabegeräte eine extra Stromversorgung. Samsung-Nutzer, die sich den Dienst „Find My Mobile“ eingerichtet haben, können ihr Smartphone auch über den Internetbrowser eines Computers entsperren.

          Anschließend muss in vielen Fällen auf dem Smartphone noch der USB-Modus für den Anschluss an den PC eingestellt werden. Nach dieser Fummelei sollte sich das Smartphone aber als zusätzliches Laufwerk am Computer anmelden und den Zugriff auf die Daten freigeben.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Will sich über Social-Media-Kanäle in China einen Namen machen: die Seniorin Wang Jinxiang bei einer Aufnahme in Peking.

          Hinter der Mauer : So anders ist das Internet in China

          In keinem Land der Welt sind so viele Menschen online wie im Reich der Mitte. Sie nutzen das Internet meist viel intensiver – doch sie sehen ein komplett anderes als wir in Europa.
          Spiel mit dem Feuer: „Gelbwesten“ legen Straßensperren in Angers

          Trotz Bürgerdialog : Zehntausende „Gelbwesten“ auf der Straße

          Es ist das zehnte Wochenende in Folge, an dem die sogenannten Gelbwesten gegen soziale Ungerechtigkeit demonstrieren – trotz Macrons Initiative für einen Bürgerdialog. Und es kommt wieder zu schweren Ausschreitungen.
          Torschütze in der Jubeltraube: Axel Witsel (Mitte) erzielte den wichtigen Treffer für den BVB.

          1:0 in Leipzig : Dortmund macht völlig unbeeindruckt weiter

          Winterpause? Egal. Druck von den siegreichen Bayern? Egal. Borussia Dortmund bleibt mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Bundesliga. In Leipzig kommt es zu einer spektakulären Schlussphase.

          Tausende Frauen demonstrieren : „Wir sind noch immer hier“

          Während für Donald Trump die erste Halbzeit seiner Amtszeit vorbei ist, demonstrieren Tausende Frauen Geschlossenheit und zeigen abermals Flagge gegen den Präsidenten. Doch unter der Oberfläche der Bewegung brodelt es.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.