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Wegen Dürre : Weihnachtsbäume werden wohl doch teurer

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Diese vertrocknete Tanne steht in Brandenburg, etwa ein Drittel aller deutschen Weihnachtsbäume kommt aber aus dem Sauerland. Bild: dpa

Die Dürre ist für die Weihnachtsbaumkulturen nicht folgenlos geblieben. Viele sind vertrocknet, zum Teil ist es zu Totalausfällen gekommen. Dennoch müssen sich Verbraucher keine Sorgen machen, am heiligen Abend ohne Baum dazustehen.

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          Wegen der Dürre im Sommer werden Weihnachtsbäume nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) teurer. Bei Nordmanntannen rechne man mit einem Plus von 50 Cent bis zu einem Euro pro Meter, teilte die SDW am Donnerstag in Bonn mit. Jeder Meter Nordmanntanne werde im Durchschnitt 18 bis 24 Euro kosten. Die SDW sprach von einer nur leichten Preissteigerung. „Jeder Haushalt wird einen schönen Weihnachtsbaum kaufen können“, hieß es.

          In den Weihnachtsbaumkulturen sei die Dürre jedoch nicht folgenlos geblieben. So habe es bei den Neuanpflanzungen der drei- bis vierjährigen Bäume teilweise Total-Ausfälle gegeben - vor allem auf den ost- und norddeutschen Flächen. „In acht Jahren könnte es zu Engpässen kommen, wenn es nicht gelingt, durch stärkere Nachpflanzungen den Verlust auszugleichen“, hieß es weiter.

          Erst vor wenigen Wochen hatte indes ein Experte noch mit stabilen Preisen gerechnet. „Der Produzent leidet, die Verbraucher müssen sich keine Gedanken machen“, hatte der Vorsitzende des Fachbereichs im NRW-Landesverband Gartenbau, Eberhard Hennecke, gesagt.

          Aus dem Sauerland kommen etwa ein Drittel aller Weihnachtsbäume bundesweit. Wie in den vergangenen Jahren werde zu rund 80 Prozent auch voraussichtlich diesmal wieder die Nordmanntanne gefragt sein. Diese werde pro laufendem Meter unverändert zwischen 18 und 23 Euro kosten, so Hennecke im September.

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