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Inflation : Mieten und Energiekosten sind im Juni gestiegen

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Euro-Scheine auf einem Tisch Bild: dpa

Die Verbraucherpreise legten im Juni stärker zu als im Vormonat. Dabei lebt es sich in Deutschland billiger als in den meisten Nachbarländern.

          Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juni leicht beschleunigt. Nach vorläufig geschätzten Daten des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate im Juni bei 1,6 Prozent. Im Mai waren es noch 1,4 Prozent, wie die Wiesbadener Behörde am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Juni um 0,3 Prozent.

          Die Statistiker messen die Teuerung an den Preisen der für Verbraucher wichtigen Waren und Dienstleistungen. Dazu gehören die Wohnungsmieten sowie die Kosten für Strom, Nahrungsmittel oder Benzin und Diesel. Die Mieten kletterten im Juni um 1,4 Prozent, die Kosten für Nahrungsmittel um 1,2 Prozent.

          Für Dienstleistungen mussten Verbraucher 2,0 Prozent mehr zahlen als im Juni 2018. Hauptgrund dürften gestiegene Preise für Pauschalreisen zum Beginn der Sommerreisesaison gewesen sein, wie aus Daten der Statistischen Landesämter hervorgeht. Der Anstieg der Energiepreise schwächte sich auf 2,2 Prozent ab. In den Vormonaten hatte noch eine 4 vor dem Komma gestanden.

          In Deutschland lebt es sich billiger als in den meisten Nachbarländern wie Frankreich, Österreich, Niederlande oder im teuren Luxemburg. Die deutschen Konsumausgaben lagen nach vom Statistischen Bundesamt am Montag veröffentlichten Daten im Jahr 2018 allerdings 4,3 Prozent über dem Durchschnitt der Europäischen Union.

          Deutlich unter dem EU-Durchschnitt rangieren die Konsumausgaben der Spanier, Portugiesen, Griechen, Tschechen und Polen. Schlusslicht ist Bulgarien, wo Verbraucher nur etwa halb so viel zahlen wie der EU-weite Durchschnitt. Am höchsten sind die täglichen Ausgaben in Dänemark.

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